Das Kaffeehaus

Interessante G’schichtn und unwiderstehliche Rezepte

Kaffeehaus

Das Wiener Hawelka, das Gerbeaud in Budapest und das Prager Café Slavia sind nur drei berühmte Beispiele einer Kaffeehauskultur, die den Hauch der k.u.k. Backtradition noch heute hoch hält. Seit der Zeit Maria Theresias sind die Zuckerbäcker angesehene Leute in Österreich-Ungarn und haben raffinierte Rezepte kreiert. Durch die Größe des Reiches haben sich viele regionale Besonderheiten vermischt und fanden in der Hauptstadt Wien, die seit jeher Zentrum der Kaffeehauskultur war, auf den Speisekarten zusammen. Noch heute findet man süße böhmische Knödel, raffinierte Wiener Torten und ungarische Strudel in den Vitrinen eines jeden guten Kaffeehauses.

Ein bisschen mehr als ein Backbuch

Informative Geschichten und amüsante Anekdoten aus den traditionsreichen Kaffeehäusern sind zwischen die 120 Originalrezepte von Zuckerbäckern aus Österreich, Tschechien und Ungarn gestreut. Von einfachen Grundteigen bis zu den Klassikern Marillenfleck, Mohnguglhupf, Linzer- und Dobostorte oder Kaiserschmarren und Nussschnecken erfährt man nicht nur die nötigen Zutaten und Tipps für die Zubereitung, sondern kann auch die Entstehungsgeschichte einiger Mehlspeisen nachlesen. In charmanter Jugendstilmanier präsentieren sich Schrift und Satz der schwarz-weißen Seiten, die mit Farbbildern aus den Kaffeehäusern aufgelockert sind.

Ein Glossar sowie eine Zutatenkunde und ein kleiner Kaffeehausführer durch Wien, Budapest und Prag vervollständigen das gelungene Buch rund um die Welt des Kaffeehauses.

Das Buch „Das Kaffehaus – 120 unwiderstehliche Originalrezepte“ ist im Christian Verlag erschienen.

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