Zuckerkünstler Stefan Loidl

Auf der süßen Seite des Erfolgs unterwegs

Stefan Loidl

Der junge Zuckerkünstler Stefan Loidl hat bereits 2010, kurz nach der Ausbildung, sein eigenes Sugar Atelier eröffnet. Seit 2012 gibt er sein Wissen im Zuckerziehen weiter und hat mit Anfang 2014 nun auch die Backkurse von Konditor- und Bäckermeister Franz Schmeissl übernommen.

Auch auf dem Wiener Zuckerbäckerball konnte der vielseitig talentierte Stefan Loidl sein Können präsentieren und hat danach dem Mehlspeiskönig ein paar Fragen zu seiner Arbeit beantwortet.

Mehlspeiskönig: Wie haben Sie Ihre Leidenschaft für Süßes im Allgemeinen und die Zuckerkunst im Speziellen entdeckt?

Stefan Loidl: Ich wollte schon immer etwas mit Kunst oder mit dem elementaren Lebensbestandteil „Essen“ zu tun haben. Durch Fügungen des Lebens entschied ich mich Konditor zu werden – eine Entscheidung die ich nie bereut habe, denn nun kann ich beide Leidenschaften optimal verbinden!  „Beides unter einem Hut“ sozusagen. Mit Zucker arbeite ich jetzt seit ca. drei bis vier Jahren. Seine Faszination hat mich „total gepackt“ – gehört mittlerweile zu meinem Leben und ist nicht mehr wegdenkbar für mich.

Mehlspeiskönig: Sie bieten viele Kurse rund um Zucker, Schokolade und Tortenverzierung an - was macht Ihnen an der Arbeit mit Hobbybäckern am meisten Spaß?

Stefan Loidl: Jeder Kurs hat etwas Spezielles und mein Wissen weiterzugeben ist einfach ein tolles Gefühl. Natürlich lernt man nie aus und so versuche auch ich immer am neuesten Stand in meinem Metier zu sein und bilde mich laufend weiter. Ich lerne fast täglich neue Leute kennen, komme mit ihnen ins Gespräch, kann meine Begeisterung für die kreative Zuckerwelt an sie weitergeben – besser geht es doch gar nicht!

Mehlspeiskönig: Welche Mehlspeisen haben Sie persönlich am liebsten?

Stefan Loidl: Hmm ….meine liebste Mehlspeise - irgendwie ändert sich das ständig. Da es so viele Möglichkeiten gibt, immer wieder neue, süße Back-Kreationen zu zaubern setze ich mich da nicht fest.

Mehlspeiskönig: Was bedeutete Ihnen die Teilnahme am Wiener Zuckerbäckerball 2014?

Stefan Loidl: Es war mir eine Freude live auf dem Zuckerbäckerball 2014 zu arbeiten!! Da ich unmittelbar vor dem Ball einen Meisterkurs für Zucker geleitet habe (es blieb grade noch Zeit um mich umzuziehen und die Präsentation aufzubauen), waren zwei von meinen jüngsten Kreationen als Schaustücke mit im Gepäck. Es ist mir wichtig den Leuten zu zeigen, welche wunderbaren Kunstwerke man aus Zucker schaffen kann! Auf meiner Homepage oder Facebookseite findet man viele Zuckerkunst-Skulpturen von mir.

Mehlspeiskönig: Abseits der Backstube sind Sie auch am Plattenteller erfolgreich. Ihr DJ-Partner Raphael Hillinger ist ambitionierter Konditorei - wie kamen Sie beide dazu, die Backstube gegen das DJ-Pult zu tauschen?

Stefan Loidl: Leider kommen die Plattenteller etwas zu kurz da ich mit meiner Arbeit sehr eingespannt bin. Bei mir ist es immer irgendwie das Gleiche: Ich versuche Ideen, Gedanken umzusetzen, wie zum Beispiel auch mein neuestes Steckenpferd, die Fotografie, und aus dem Hobby wird was Ernstes – es wird zu einem weiteren „Puzzle-Teil“ meiner Arbeit. Ich glaube, die Leute spüren einfach die Liebe und Leidenschaft, die ich für meine Arbeiten empfinde. Da ich alles was ich in die Hand nehme, so gut wie möglich machen möchte - einen gewissen „Perfektionismus“ kann ich nicht leugnen - kommt es bei den Leuten gut an und wird automatisch immer mehr.

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