Pflaumenwein

Rezept

Pflaumenwein

Im Spätsommer beginnt bei uns die Pflaumenzeit. Wenn Sie einen Pflaumenbaum besitzen, haben Sie plötzlich große Mengen von diesem wunderbaren Obst und wissen gar nicht mehr, was Sie damit machen sollen. Bevor die Früchte jedoch verfaulen und die Wespen sich darauf stürzen, sollten Sie sie zu Wein verarbeiten. Pflaumen ergeben einen angenehmen, hellroten fruchtigen Rosé in der Art eines trockenen französischen oder spanischen Weins. Sie können dafür jede Pflaumensorte verwenden.

Die Pflaumen waschen und alle verdorbenen Früchte aussortieren.

In große Stücke schneiden, dabei die Steine entfernen und das Fruchtfleisch in ein großes Gefäß geben. Mit dem Kartoffelstampfer oder einem großen Metalllöffel leicht zerdrücken.

2 Liter Wasser zum Kochen bringen und über die zerdrückten Pflaumen gießen. Gut abdecken und mehrere Stunden ziehen lassen.

Das restliche kalte Wasser zugießen und die Pektinase zugeben. Erneut abdecken und 3 Tage ruhen lassen.

Durch ein Musselintuch in einen großen Topf abseihen und langsam erhitzen. Den Zucker zufügen und rühren, bis er aufgelöst ist (die Flüssigkeit sollte nicht kochen).

Auf unter 30 Grad abkühlen lassen, dann Hefe und Nährsalz zugeben. In einen sterilisierten Gärbehälter füllen und Stopfen sowie Gärröhrchen aufsetzen.

Nach der Gärung muss der Wein eventuell mehrmals abgezogen werden, um alle Sedimente zu entfernen.

Tipp: Trinken Sie diesen Wein pur und leicht gekühlt oder zu kaltem Fleisch. Er passt besonders gut zu Hühnchen, Pute und Schwein, oder mildem Käse.

Das Rezept stammt aus „Von Apfelsaft bis Zitronenlikör: Feine Getränke selbst gemacht“ von Susy Atkins, erschienen bei Bassermann Inspiration. Fotos: Noel Murphy

Zutaten

  • 2,2 kg reife Pflaumen
  • 4,5 Liter Wasser
  • Pektinase
  • 1,5 kg Zucker
  • Weinhefe und Hefenährsalz (Verwendung gemäß Packungsanleitung)
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