Oma, wie gelingt Brandteig?

Oma Backschule

Für eine klassische Brandmasse werden 125 ml Milch, 100 g Butter, eine Prise Salz und 125 ml Wasser zusammen in einem Topf aufgekocht.

Dann muss alles schnell gehen: Sobald die flüssige Masse kocht, den Topf vom Herd nehmen und 250 g gesiebtes Mehl hinzufügen. Der Topf kommt wieder zurück auf die heiße Platte und die Masse wird mit dem Kochlöffel so lange kräftig durchgerührt, bis sich der Teig zu einem Klumpen formt, sich vom Boden löst und dort ein weißer Belag zu sehen ist.

Der heiße Teig darf anschließend in einer Schüssel leicht abkühlen, ehe 5-6 Eier (je nach Festigkeit) einzeln mit den Mixer untergerührt werden. Der Teig sollte schwer reißend von einem Löffel fallen, dann ist die Konsistenz perfekt.

Mit einem Windbeutel in beliebige Formen gespritzt, wird der Brandteig bei 200° ca. 15-20 Minuten lang im Ofen gebacken oder in Schmalz ausgebacken.

Tipp: Beim Backen im Ofen eine Schale Wasser auf den Ofenboden stellen (oder das Wasser in die Ofenpfanne gießen) und die Tür des Backofens in den ersten zwei Dritteln der Backzeit keinesfalls öffnen!

Mehlspeisen aus Brandteig sind in vielen Regionen bekannt und beliebt. Zu den berühmtesten Brandteig-Gebäcken zählen:

  • Windbeutel, Profiteroles, Brandteigkrapfen oder -ringe: Ein klassisches Dessert aus der italienischen, französischen und türkischen Küche, gefüllt mit Schlagsahne, Vanille- oder Mokkacreme.
  • Spritzkuchen: Ähnlich wie Brandteigringe werden Spritzkuchen mit einer Tülle geformt, anschließend jedoch in Fett ausgebacken.
  • Éclairs: Das französische Brandteiggebäck ist unter dem Namen Liebesknochen, Hasenpfote oder Kaffeestange bekannt, meist glasiert und mit Creme oder Pudding gefüllt.
  • Churros aus Spanien: Ein länglicher Brandteigkrapfen, der in Fett ausgebacken wird und meist in Schokolade getaucht gegessen wird. Churros sind besonders beliebt in Lateinamerika.

Rezepte mit Brandteig:

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