Alles Apfel!

Back-Herbst heißt natürlich auch: Apfel-Zeit. Kuchen, Torten, Strudel, Gebäck, Kekse - so ziemlich jede Mehlspeisvariation kann mit den bunten Früchten gezaubert werden.

Der bekannteste Kernobstvertreter Apfel zählt zu den Rosengewächsen. Man spricht auch von einer „Scheinfrucht“, weil sich sein Fruchtfleisch nicht nur aus dem verdickten Fruchtblatt entwickelt (wie bei den „echten“ Früchten), sondern zusätzlich aus anderen Pflanzenteilen wie dem Blütenboden. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Apfelsorten, dass man – um den Überblick zu behalten – Äpfel nach ihrer Form, ihrer Farbe, ihrer Reifezeit, ihrem Duft und ihrem Geschmack einteilt. Damit beschäftigt sich sogar eine eigene Wissenschaft: die Pomologie.

An apple a day …

Äpfel sind die ideale fett- und cholesterinfreie Jause! Sie enthalten einen Vitamin- und Mineralstoff-Cocktail erster Güte; darunter die Vitamine B1, B2, C, P und Beta-Karotin sowie Kalium, das den Körper entwässert. Mit ihrem niedrigen Kaloriengehalt sind Äpfel außerdem ausgezeichnete Schlankmacher. Ihr Fruchtzucker gelangt direkt über das Blut in die Muskeln und kann dort sofort in Energie umgewandelt werden.

Äpfel richtig lagern

Bester Lagerort für Äpfel ist ein kühler, nicht zu trockener Platz. Äpfel sollten getrennt von anderem Obst und Gemüse aufbewahrt werden, weil sonst das Verderben daneben liegender Früchte beschleunigt wird.

Die beliebtesten Apfelsorten und ihre Verwendungsmöglichkeiten

  • Braeburn und Elstar eignen sich besonders gut zum Backen, da sie ein sehr festes Fruchtfleisch haben, diese Festigkeit auch beim Backen behalten und nicht so schnell braun werden.
  • Jonagold sind ebenfalls beim Kochen und Backen universell einsetzbar.
  • Gravensteiner sind besonders gut für pikante Gerichte, z.B. in Relish
  • Gala sind vor allem köstlich und fein für Desserts.
  • Auch Golden Delicious sind universell verwendbar, vor allem aber für Mus und zum Einkochen. Auch als Tafelobst bietet sich diese Sorte an.
  • Cox Orange sind mürb, mit zimtartigem Geschmackt, und damit ideal für Tarte Tatin.
  • Die säuerlichen Granny Smith sind nicht gut lagerfähig und daher ein typischer Frischapfel. 
  • Die alte Sorte Ingrid Marie ist optimal für einen saftigen Apfelkuchen

Rezepttipp vom Dr. Oetker Konditormeister:

 

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