Ran an die Kirschen!

Warum wir den Sommer so mögen? Weil neben den heiß geliebten Erdbeeren und Marillen auch die saftigen Kirschen reif werden! Ob im Rumtopf, Eisdessert oder in der Mehlspeise: Kirschen sind immer ein Hit.

Erinnerst du dich noch an die Zeiten als Kind, in denen es kaum etwas Schöneres gab als den Kirschbaum zu plündern? Die süßen Früchtchen werden von den Kleinen auch heute noch als Ohrschmuck verwendet. In zu großen Massen genascht haben sie bei dem einen oder anderen leider auch für Bauchweh gesorgt. Doch das ist der Genuss allemal Wert: Schließlich liefern Kirschen neben einem herrlich aromatischen Geschmack auch viele Mineralstoffe und Vitamine. Von Gelb, rosa, rot bis hin zu schwarz reicht das Farbspektrum der heimischen Kirschenarten.

Bereits im alten Rom beliebt

Kirschen werden seit langer Zeit in Europa kultiviert. Im Jahr 70 vor Christus soll es der römische Feldherr Lukullus gewesen sein, der sie von einem Feldzug aus Kleinasien importierte. Zuvor waren nur Wildkirschen bekannt. Heute gibt es unzählige verschiedene Kirschsorten, wobei man grob zwischen Sauer- und Süßkirschen unterscheidet. Für Mehlspeisen, Rumtopf oder Kompotte eignen sich Weichseln (Sauerkirschen) sehr gut. Zu den beliebtesten österreichischen Mehlspeisen mit Sauerkirschen zählen die Donauwellen. Ein Schober mit süßer Sauerkirschensoße war eines der Lieblingsgerichte von Anton Bruckner. Ein altbewährter Klassiker sind auch die Kirschen in Weinbrand, die serviert mit feinem Zimttoast zum perfekten Urlaubs-Brunch werden.

Stars aus Italien: Amarenakirschen

Eine Spezialität aus dem Urlaubsland Italien sind die Amarenakirschen. Diese dunklen Sauerkirschen sind in einen speziellen Sirup eingelegt. Der Sirup besteht aus Zucker, Vanille und Mandelöl, was ihnen eine herrlich aromatische Note verleiht. Sowohl bei Eisbechern, als auch beim Backen sind diese Kirschen der Hit. Kirschen-Fans werden ihre helle Freude mit diesem Rezept haben: Amarena-Cupcakes.

Heimischer Star: Leithaberger Edelkirsche

Als "Kirschblütenregion" wird die Leithaberg-Region im nördlichen Burgenland bezeichnet. Dazu zählen die Gemeinden Donnerskirchen, Purbach, Breitenbrunn, Winden und Jois. Schon seit einigen Jahrhunderten werden hier Kirschen angebaut. Mehr als 15 Sorten werden heute geerntet. Da es sich hierbei um besonders erlesene Sorten handelt, wird hier die Nachpflanzung gefördert, damit diese tollen Arten nicht aussterben. Backen lässt sich damit alles, was das Kirsch-Herz begeht – zum Beispiel putzige Kirsch-Pistazien-Guglhupferl. Im April lohnt sich ein Besuch, da die Gegend dank zahlreicher Kirschbäume in der weißen Pracht der Blüten erstrahlt.

Kirschen aus der Genussregion Buchkirchen/Scharten

Eine weitere heimische Region, die besonders bekannt für ihr Edelobst ist, ist Scharten. Schließlich sind Buchkirchen und Scharten die größten Obstbaugemeinden von ganz Oberösterreich. Die Kirschen aus dieser Region genießen überregionale Bekanntheit. Anlässlich ihrer Ernte gibt es hier sogar jedes Jahr ein eigenes Kirschenfest. Bei den zahlreichen Mostheurigen in dieser schönen Region gibt es auch tolle Mehlspeisen – wie zum Beispiel einen klassischen Kirschstrudel – zum Probieren.

Tipp: Kirschen eignen sich auch perfekt zum Einkochen oder für den Rumtopf!

 

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