Ribisel

Mit ihrem leicht-säuerlichen Aroma eignen sich die Ribisel perfekt zum Backen. Während sie in Österreich jedes Kind unter der Bezeichnung Ribisel kennt, sind sie im restlichen deutschsprachigen Raum vermehrt als Johannisbeeren bekannt.

Für unsere wohlbekannten Ribisel gibt es viele Bezeichnungen: Von Gichtbeere über Ahlbeere bis hin zu Meertrübeli, Ribes oder Träuble – fast jede Region hat ihren eigenen Namen für die kleinen Früchtchen. Sehr oft wird sie auch einfach nur Johannisbeere genannt, was sie dem Johannistag (24. Juni) verdankt. Dieser fällt genau in die Zeit, wo die ersten Ribisel geerntet werden können. Von da weg sind sie bis Ende August reif. Gerne werden sie in heimischen Gärten angebaut, da sich das Klima in unseren Breitengraden ideal dafür eignet. Grob unterscheidet man zwischen roten und schwarzen Ribisel, wobei in der Mehlspeisküche vor allem die roten Früchtchen Verwendung finden. So schmeckt zum Beispiel ein Topfenschmarrn mit roten Ribiseln hervorragend.

Zarter Duft der Ribisel

Wusstest du, dass manche Ribisel-Sorten sogar zur Herstellung von Parfum verwendet werden? Ihr zart-süßes Aroma schmeckt aber auch in Mehlspeisen vorzüglich. Ein Klassiker der österreichischen Dessertküche ist nicht umsonst der Ribiselkuchen mit Schaumhaube. In Form süßer Marmelade eignet sie sich auch perfekt zum Verfeinern von Torten mit anderen Früchten wie zum Beispiel bei einer Erdbeerjoghurttorte.

Rasch konsumieren

Wenn du deine Ribisel gepflückt hast, solltest du sie am besten sofort verarbeiten. Es reicht, wenn du die Stiele abzupfst und die Früchte mit kaltem Wasser abspülst. Neben Marmelade, Gelees, Kuchen oder Torten lassen sich damit auch leckere Eisdesserts oder ein herzhafter Rumtopf zaubern. Hast du zu viele Ribisel gepflückt, kannst du sie auch ohne Probleme einfrieren. Sie gelten auch als gesunder Snack zwischendurch. Denn: Sie haben wenige Kalorien, dafür aber umso mehr Vitamin C, Kalium, Eisen und Spurenelemente.

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