Rot, süß, saftig: Erdbeeren

Nicht umsonst zählen die Erdbeeren zu den Lieblingsfrüchten der Österreicher: Sie leuchten in verführerischem Rot, erfreuen uns mit ihrem Anblick und schmecken herrlich süß. Auch fürs Backen, Einkochen oder das Verfeinern vieler Desserts eignen sie sich bestens.

Erdbeeren gehören zu den Rosengewächsen. Bereits in der Steinzeit naschten die Menschen gerne süße Erdbeeren. Seit dem 18. Jahrhundert werden die uns bekannten Gartenerdbeeren in verschiedenen Variationen angebaut.

Erdbeeren sind besonders beliebte Früchte bei den Back-Fans. Sonnengereifte Erdbeeren können leichte Druckstellen aufweisen, was die Qualität jedoch nicht mindert. Bei diesen Früchten gilt: riechen, kosten und genießen.

Sie sollten nicht zu kalt gelagert werden: Ihr volles Aroma entfalten sie, sobald sie Zimmertemperatur haben. Waschen und entstielen solltest du sie direkt vor dem Verzehr, da sie rasch Wasser aufnehmen und dadurch an Geschmack verlieren.

Tipp: Erdbeeren gelten als „süße Scharfmacher“, sind also ideal für ein romantisches Menü für den/die Liebste/n geeignet.

Fruchtsalat, Tortenbelag oder Rumtopf?

Am besten schmecken die sonnengereiften Erdbeeren frisch gepflückt. Daraus lässt sich direkt ein herrlicher Obstsalat oder ein leckerer Eisbecher mit Schlagobers zaubern. Wie eine leichte Sommerbrise schmeckt auch dieses Joghurt-Erdbeer-Dessert. Wer es ausgefallener mag, macht eine Cassata-Creme in Erdbeer-Basilikum-Sauce aus den frechen Früchtchen.

Wenn du besonders viele Erdbeeren gepflückt hast, kannst du sie auch (pürieren oder im Gefrierbeutel) einfrieren oder zu einer Erdbeermarmelade mit einem Hauch Pfeffer und Chili weiterverarbeiten. Dank ihrer Konsistenz und Süße sind sie auch perfekt für alkoholische Longdrinks wie Bowle oder den Rumtopf geeignet.

Mehlspeistigern legen wir das Rezept der zauberhaften Erdbeertarte mit Vanillecreme ans Herz. Wenn es einmal etwas festlicher sein soll, bietet sich auch ein toller Erdbeerkuchen an. Für einen Show-Effekt sorgt das Flambieren der verführerisch roten Beeren.

Wiesener Ananas Erdbeeren

Es gibt mehr als 1.000 bekannte Erdbeersorten. Ein besonderes Schmankerl Österreichs ist die Wiesener Ananas Erdbeere. Die Gemeinde Wiesen zählt zur Region Rosalia im Burgenland. Die leicht hügelige Landschaft und das vorherrschende Klima eignen sich perfekt für den Anbau der Gartenerdbeere.

Die Wiesner Ananas-Erdbeere wird von den Bewohnern als "Königin der Beeren" bezeichnet. Sie wurde erstmals 1870 als Kreuzung zweier Wildsorten angepflanzt, seit 1992 gibt es in Wiesen eine staatliche Erdbeerversuchsanstalt. Die Ananas Erdbeere zeichnet sich als Frucht mit besonders feinem Aroma aus und wird in der Region gerne zu Saft oder Marmelade weiterverarbeitet.

Edelobst aus der Genussregion Buchkirchen/Scharten

Eine weitere heimische Region, die besonders bekannt für ihr Edelobst ist, ist Scharten. Schließlich sind Buchkirchen und Scharten die größten Obstbaugemeinden von ganz Oberösterreich. Neben den Kirschen und Tafeläpfeln aus der Region genießen auch die Erdbeeren überregionale Bekanntheit.

Weitere Anbaugebiete in Österreich:

Wer die Erdbeeren nicht ohnehin im eigenen Garten angebaut hat, hat jetzt die Gelegenheit, das Erdbeerland zu stürmen. Das ist bei Eltern und Kinder gleichermaßen beliebt. Schließlich ist das Naschen dort ja gratis. Bereits der süße Erdbeerduft, der über den Feldern liegt, macht Lust auf mehr. Bei diesen regionalen Produkten weißt du dann auch, wo die Früchte herkommen – ganz ohne lange Transportwege.

Der Mehlspeiskönig legt dir diesen bewussten Zugang zu unseren regionalen Produkten wirklich ans Herz: Auch für die Kinder ist es ein tolle Erfahrung zu sehen, wo die Früchte wachsen und es ist ein Erlebnis die schönen Beeren selbst zu pflücken. Wo du in deiner Umgebung ein Erdbeerland findest, erfährst du hier.

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