Anis und Sternanis

Kennst du das Gefühl: Dir steigt der Duft von Anis in die Nase und automatisch denkst du zurück an deine Kindheitstage, in denen du leckere Kekse unterm Weihnachtsbaum genascht hast? Kein Wunder, ist Anis doch eines der beliebtesten Gewürze bei unseren heimischen Weihnachtsbäckereien.

Anis

Seit vielen Jahrtausenden verzehrt 

Die Gewürz- und Heilpflanze zählt zur Familie der Doldenblütler. Bereits seit vielen Jahrtausenden wird sie von Menschen verzehrt oder den Göttern geopfert. Geerntet wird der Anis im Frühherbst. Danach muss er getrocknet werden, um die ätherischen Öle zu erhalten. Die Samen werden für heilende Tees oder beim Kochen verwendet. Für uns Backfans wiederum ist vor allem das Anispulver interessant. Denn es ist fürs Backen besser geeignet als die Samen. 

Anis und Sternanis sind nicht verwandt 

Namen und Geschmack sind ähnlich, dennoch sind Anis und Sternanis nicht verwandt. Die beiden sind zwei völlig unterschiedliche Pflanzen. Beim Backen können sie jedoch gleichermaßen verwendet werden. Sternanis ist ein bisschen intensiver im Geschmack und sieht dekorativer aus. Wenn du Gebäck mit Anis zubereitest, gilt: Warte – wenn möglich – eine Woche mit dem Verzehr, damit sich der Anisgeschmack richtig ausbreiten kann.

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