Schokoladenkultur

Schokolade ist nicht gleich Schokolade. Länder wie Schweiz, Frankreich oder Belgien zelebrieren ihre Schokoladenkultur. Hierzulande entwickelt sich schön langsam ebenfalls ein Trend hin zum Schokogenuss.

Schokoladepralinen

Länder wie Schweiz, Frankreich oder Belgien zelebrieren ihre Schokoladenkultur. Beim Einkauf der süßen Köstlichkeit werden Fragen gestellt wie:

  • Wie hoch ist der Kakaoanteil?
  • Welche Kakaobohne wurde verwendet?
  • Woher kam die Kakaobohne?
  • Wurde bei der Produktion auch reine Kakaobutter verwendet?

Startschuss für den Schokoladen-Genuss

In Österreich beginnt der Trend zum Schokoladen-Genuss jetzt erst so richtig. So wie wir Wein für dessen Herkunft, Rebsorte und Jahrgang schätzen, so soll künftig auch Schokolade entsprechend ihrer Qualität beurteilt werden. Schokolade ist schließlich nicht gleich Schokolade. Immer mehr Österreicher haben das erkannt und setzen auf Qualitätsprodukte. Dieser Trend äußert sich unter anderem darin, dass zunehmend mehr Fachgeschäfte für Schokolade eröffnen. Auch die Kaffeehauskultur verändert sich dahingehend, dass es vielmals eine Auswahl an mehreren Trinkschokoladen gibt. Früher gab es nur die Wahl zwischen Kakao – mit Schlag oder ohne. Moderne Cafes bieten heute eine eigene Karte mit vielen Sorten heißer Schokolade an. Es gibt Variationen mit verschiedenen Kakaoanteilen bis hin zu Verfeinerungen mit diversen Aromen. Genießer kommen oft gerade wegen dieser Auswahl in die Kaffeehäuser. „Österreich hat in den letzten Jahren einen ersten Schritt hin zur ausgeprägteren Schokoladenkultur gemacht. Der Film Chocolat hat viele Frauen und Männer inspiriert, eigene Fachgeschäfte zu eröffnen. Das ist erfreulich und als Land, das für den Genuss weltweit bekannt ist, müssen wir darauf aufbauen“, sagt Maitre ChocolatierHelmut Wenschitz. Der Chocolatier aus Oberösterreich hat bereits zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen für seine handgefertigten Schokoladen, Pralinen und Trüffeln erhalten. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, für eine Schokoladenkultur in Österreich zu kämpfen. Sowohl der Handwerksberuf als auch der Genuss liegen ihm besonders am Herzen. Bei seinen hochwertigen Schokoladenkreationen verwendet Wenschitz edelste Rohstoffe und feine Zutaten. Hinsichtlich der beigemengte Butter gilt bei ihm das Reinheitsgebot: Es wird zu 100 Prozent Kakaobutter verwendet.

Lese nächste Woche hier mehr zum Thema "Wo beginnt eigentlich der Schokoladengenuss?".

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