Wo beginnt der Schokoladengenuss?

Mehlspeiskönig hat sich auf die Suche gemacht. Auf eine Spurensuche nach dem Ursprung des Schokoladengenusses. Wir sind fündig geworden. Und doch haben wir den Anfang nicht gefunden.

Kakaotasse

Klingt paradox, aber die Erkenntnis lautet: Genuss hat keinen Anfang und kein Ende. Er ist Teil eines stimmigen Ganzen. Er steckt bereits in jeder Wurzel des Kakaobaums, der auf dem rauchigen Vulkanboden Javas wächst. In seiner süßlichen Frucht reifen die aromatischen Bohnen sicher eingehüllt heran. Er beginnt aber auch beim richtigen Umgang mit den Kakaobohnen seitens fair bezahlter Bauern in den Anbaugebieten. Ebenso hat er seinen Ursprung in der feinen Weiterverarbeitung mittels traditioneller, sanfter Conchierung in den europäischen Schokoladefabriken. Der Genuss startet genauso bei der liebevollen Arbeit der Chocolatiers. Ihnen entgeht auch nicht die feinste Geschmacksnote, so intensiv setzen Sie sich mit jedem einzelnen Aroma auseinander. Letztlich beginnt der Genuss aber bei Ihnen selbst: Erst indem Sie jedes Stück Schokolade zu Ihrem persönlichen, bewussten Erlebnis mit allen Sinnen machen, fängt der Genuss so richtig an. 

Ursprung der Schokolade 

Die Entstehung der Schokolade beginnt in Ländern rund um den Äquator. Von Ecuador über Afrika bis hin zu Papua Neuguinea herrschen hier die klimatisch besten Bedingungen für das Wachsen des Kakaobaums. Diese Pflanzen bevorzugen subtropisches Klima: Sie mögen es heiß, feucht und schattig. Auf den Kakaobäumen wächst eine Frucht heran und inmitten dieser Frucht verbirgt sich der kleine Schatz: die Kakaobohnen. Nachdem die Frucht mit dem Schwert geerntet wird, wird sie in Kisten gepackt. Die Kisten werden mit Bananenblättern abgedeckt und in die Sonne gestellt. Die Früchte werden so rund 3-5 Tage in der Tropensonne getrocknet. Diesen Prozess nennt man Fermentieren. In dieser Zeit bildet sich das süßliche Fruchtfleisch zurück und die Kakaobohnen können entnommen werden. Jeder Schritt – von der Bohne bis zur fertigen Praline – ist bedeutend für die Qualität des Endprodukts. Zwischen herkömmlicher Industrieschokolade und feinsten Edel-Pralinen liegen Welten.

 

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