Die Geschichte, wie der Tee in den Beutel kam

Egal, ob in London zum 5-Uhr-Tee oder hierzulande zur Mehlspeise dazu: Eine Tasse Tee hat’s in jeder Sicht in sich – egal, ob aufmunternd, beruhigend oder würzig.

Bereits zu Oma’s Zeiten war er ein idealer „Seelentröster“. Egal, ob trübes Wetter oder ein schlechter Tag: Eine Tasse Tee wärmt Körper, Geist und Seele gleichermaßen. 

China blickt auf jahrtausendelange Teekultur zurück

Die Erfolgsgeschichte des Tees begann bereits vor langer Zeit in China. Bereits 221 v. Chr. gab es dort eine Teesteuer. Nach Europa kam er erst um einiges später: Anfang des 17. Jahrhunderts wurde er mit dem Schiff aus ostindischen Kolonien eingeführt und vor allem in Großbritannien entstand eine regelrechte Teekultur. Der Fünf-Uhr-Tee ist bis heute quasi eine Institution in London. Er wird richtiggehend zelebriert, nach eigenen Regeln serviert und meist mit Milch getrunken. Traditionell werden Scones, ein Teekuchen oder – die modernere Variante – Crumbles dazugereicht. 

Den Teebeutel verdanken wir dem Zufall

Für die Massenverbreitung hilfreich war vor allem die Erfindung des Teebeutels. Wie so vieles im Leben verdanken wir ihn dem Zufall. Der amerikanische Teehändler Thomas Sullivan wollte einst Geld sparen und packte die Teekräuter anstatt in die damals üblichen, teuren Metalldose in kleine Seidenbeutel. Dann verschickte er sie zum Probieren an europäische Kunden. Diese dachten, dass man den Beutel direkt ins Wasser hängen muss und schon war der Teebeutel erfunden. Wie so oft im Leben hat wohl der Zufall die besten Ideen.

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