Woher kommt der Muttertag?

„Eigentlich sollte ja das ganze Jahr Muttertag sein.“ Sicher hast du diesen Spruch schon das eine oder andere Mal gehört. Dennoch ist es schön, dass wir uns zumindest an einem Tag im Jahr bewusst darauf besinnen, was unsere Mama alles für uns getan hat bzw. tut.

Den Muttertag gibt es erst seit Ende des 19. Jahrhunderts und vorwiegend in der westlichen Welt. In Österreich sowie den weiteren deutschsprachigen Ländern wird er traditionell am zweiten Sonntag im Mai gefeiert. Damit ist er der offizielle Ehrentag der Mutter.

 Amerikanische Frauenbewegung als Gründerin 

Der Muttertag kommt aus der Zeit der englischen und amerikanischen Frauenbewegung. 1865 gab es eine eigene Mütterbewegung, die den Mothers Friendships Day erfand. An diesem Tag fanden eigene Meetings zum Thema statt, bei dem sich die Mütter trafen und Erfahrungen und Tipps austauschten. Daraus entwickelte sich später der Muttertag wie wir ihn heute kennen. 

 In Österreich erst seit 1924 

Zur Einführung des Muttertags in Österreich kam es durch die Begründerin der Frauenbewegung, Marianne Hainisch. Ihr Sohn Michael Hainisch war Bundespräsident und unter seiner zweiten Amtszeit wurde er auf Initiative seiner Mutter hin eingeführt. Auch die Pfadfinderbewegung machte sich für den Muttertag stark. Seit 1924 wird er auch in Österreich gefeiert. 

 Auch die Wirtschaft sagt Danke! 

Nicht nur die Mütter sondern auch die Wirtschaft – insbesondere der Blumenhandel – freut sich über den Muttertag. In Amerika ist es die Zeit, in der die zweitmeisten Umsätze des Jahres (nur Weihnachten wird noch mehr gekauft) gemacht werden. Der Trend geht von Blumen immer mehr hin zu Sachgeschenken. Wir haben einen tollen Geschenktipp für dich: Das Buch „La vie en rose“ mit vielen tollen Rezepten aus Frankreich ist der Hit für alle backbegeisterten Mütter. Auch etwas Selbstgemachtes, wie zum Beispiel Pralinen oder eine Mehlspeise kommt immer gut an. 

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