Eiskalt erwischt!

So genießen kleine und große Schleckermäulchen

Eis schlecken

Zart und süß schmilzt Eis auf der Zunge. Im Sommer sündigen wir auch zu gern mit den kleinen Schleckereien, die zehn Sekunden im Mund und ewig auf den Hüften bleiben. Doch die Zeit der übersüßten Eisbomben ist zum Glück längst vorbei. Heute geht der Trend zu ausgefallenen Geschmackskreationen und leichten Varianten von Sorbet bis Frozen Joghurt.

Ein kleines ABC der gefrorenen Köstlichkeiten hilft dir, den Überblick zu bewahren:

Cremeeis

Das klassische Speiseeis besteht mindestens zur Hälfte aus Milch und enthält zusätzlich noch Vollei oder Eigelb. Da die Zutaten roh verspeist werden, ist Hygiene bei der Zubereitung absolut wichtig.

Frozen Yoghurt

Der gefrorene Joghurt ist die kalorienarme Variante des herkömmlichen Sahneeises. Mit Joghurt oder Magermilch angerührt ist Frozen Yoghurt viel cremiger als Sorbets oder Granitas, aber fast genau so leicht und bekömmlich. Die fluffige Konsistenz erhält Frozen Yoghurt durch eine Menge Luft, mit der die Milchmasse aufgeschlagen wird. Als Topping eignen sich alle möglichen Früchte, Kokosraspel, Kekskrümel, Nüsse, Schokosaucen oder Müsli – ganz nach Geschmack.

Fruchteis

Mit mindestens 20 Prozent Obstanteil ist es eine der fruchtigsten Varianten unter den gefrorenen Eissorten. Damit das Fruchteis nicht zu bitter wird, liegt der Fruchtanteil mit Zitrusfrüchten wie Zitrone, Orange oder Maracuja nur bei zehn Prozent.

Granita

Die Granita besteht so wie das Sorbet nur aus Fruchtsaft (oder Alkohol, zum Beispiel Champagner oder Sekt), Fruchtpüree und Süße aus Zucker oder Honig. Sie wird allerdings viel grobkörniger serviert und meist nur in Spänen von einem großen gefrorenen Block geschabt. Die Eiskristalle sorgen dabei für eine Extraportion Erfrischung.

Milcheis

Mindestens 70 Prozent Vollmilch machen diese eiskalte Variante zu den Lieblingen unter den Eissorten. Speiseeis wird für gewöhnlich mit -18°C serviert.

Parfait

Halbgefrorenes, das nicht unter Rühren in der Eismaschine, sondern stehend in der Schale entsteht, nennt nicht nur der Franzose „Parfait“, was soviel heißt wie „hervorragend“. Geschlagene Sahne, Eigelb, Zucker und Aroma (meistens Fruchtmark) bilden die Grundzutaten. In einer Metallform (ev. ausgekleidet mit Frischhaltefolie) wird das Dessert eingefroren und kurz vor dem Verzehr auf ein Teller gestürzt.

Rahmeis

In dieser cremigen Variante steht Sahne mit mindestens 18 Prozent Milchfett. Besonders fettig, dafür aber auch ganz besonders lecker und cremig!

Softeis

Luftig leicht täuscht uns das cremige Softeis. Denn dahinter verbirgt sich ganz gewöhnliches Milcheis, das vor dem Verkauf mit ordentlich viel Luft aufgeschlagen wurde. Zusätzlich liegt die Temperatur bei „warmen“ -6°C.

Sorbet

Die Urform des Speiseeises besteht meist aus Fruchtsaft, pürierten Früchten und Zucker oder Honig als Süßungsmittel. Gerne wird der Fruchtsaft auch durch Alkohol wie Prosecco oder Weißwein ersetzt. Da das Sorbet ganz ohne Milchprodukte auskommt, ist es auch für Allergiker geeignet. Im Menü kommt das Sorbet nicht nur als Dessert auf den Tisch sondern ist auch als Zwischengang beliebt. Zitrone und Minze erfrischen besonders vor dem Hauptgang und ein Beerensorbet passt besonders gut als Vorbereitung zu Fleischgerichten.

Das könnte dich auch interessieren: