Schmetterlinge im Bauch

Von heißer Liebe und anderen Desserts

Heiße Liebe

Leidenschaftliche Kuchenbäcker verschenken zum Valentinstag am liebsten selbst gemachte süße Sachen. Für frisch Verliebte reicht dabei oft schon eine Kleinigkeit, da sie bekanntlich in der ersten Zeit nur von Luft und Liebe leben.

Der gezügelte Appetit wird durch das Glückshormon Phenylethylamin ausgelöst, das die Hungersignale unseres Gehirns an den Magen stoppt. Bei Kummer ist dieser Effekt dann genau umgekehrt und wir trösten uns liebend gern mit Schokolade und Co.

Heiße Liebe, Schokomousse und süße Scharfmacher

Zwei Kugeln Vanilleeis in der Schale, ein Guss aus heißen Himbeeren und zwei Löffeln – mehr Zutaten braucht das perfekte Dessert für frisch Verliebte nicht. Schließlich zählt Vanille auch zu den aphrodisierenden Gewürzen und den süßen Früchten werden immer wieder verführerische Eigenschaften zugeschrieben. Zum Valentinstag werden Desserts wie Schokomousse oder kleine Küchlein auch gerne mit den süßen Scharfmachern Zimt und Chili verfeinert.

Die Liebe geht durch den Magen – und dann?

Wissenschaftlich bewiesen ist, dass schöne Dinge wie gutes Essen unsere Gefühlswelt beeinflussen. Durch die positiven Reaktionen, die Schlemmen auslöst, wird unser Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert und Glücksgefühle ausgeschüttet. Das ist beim Verlieben nicht anders.

Ob jedoch gutes Essen gleichermaßen Verliebtheit auslöst bleibt fraglich. Und was passiert überhaupt danach? „Wohin geht die Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist“ fragt der Mediziner und Comedian Dr. Eckart von Hirschhausen in seinem gleichnamigen Buch. Auf humorvolle Weise erläutert er die großen und kleinen Gefühle unserer Partnerschaften.

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