Süße Glücksbringer

Alles über Marzipan: Silvester haben die zuckersüßen Glücksbringer Hochsaison. Doch: Woher kommt Marzipan eigentlich?

Glückschwein

Süße Köstlichkeit nicht mehr wegzudenken

Was wäre die Mozartkugel ohne Marzipan? Ebenso unvorstellbar wäre ein Silvesterabend ohne die süßen Glücksbringer in Schweinderl- oder anderer Form. Doch woher kommt das Marzipan eigentlich?

Tausendundeine Nacht

Den Ursprung hat es im Orient, vermutlich im heutigen Iran. Auch in Venedig war es sehr begehrt, teilweise wurde Marzipan sogar mit Gold überzogen. Dieser Brauch wurde 1514 jedoch als übertriebener Luxus abgetan und verboten. Im 14. Jahrhundert wurde es in Apotheken hergestellt und war bei Adel höchst begehrt. Mit dem Boom der Rohzuckerproduktion im 19. Jahrhundert wurde Marzipan auch für das Bürgertum leistbar.

Mandeln stecken dahinter

Hauptbestandteil von Marzipan ist – neben Zucker – eine Rohmasse aus geschälten und blanchierten Mandeln. Je niedriger der Anteil an Zucker umso höherwertiger ist das Marzipan. Die Masse wird unter ständigem Rühren erhitzt, damit der Wasseranteil niedriger wird. Traditionell wurde Marzipan über Dampf in offenen Kesseln abgeröstet. Heute wird es aber meist in geschlossenen Systemen produziert. Danach wird Invertzuckersirup beigemengt, sodass es zu einer Karamellisierung kommt. Die genauen Zutaten und Mengen bleiben jedoch streng gehütetes Geheimnis der Hersteller.

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