Sweet `n nuts!

„Sweet `n nuts!“ Ein Motto, das uns passionierten Süßspeisen-Fans mit Hang zu verrückten Rezepten natürlich gefällt. Darum stellen wir euch diese Woche in unserer Serie „Süßer Blog der Woche“ nun den dazugehörigen Blog vor: Sweet `n nuts.

Sweet `n nuts – das ist der Blog mit der Katze, speziell für süße Mädels. Was eine Katze mit Mehlspeisen zu tun hat? Weil Frauen wie Katzen sind: Süß und verrückt eben. Beide kann man nur zwingen, das zu tun, was sie selbst wollen. So zumindest erklärt es Tanja, die Autorin dieses kreativen Blogs. Beim Stöbern in den ersten Einträgen wird sofort klar: Tanja ist eine Meisterin der Verzierung und Dekoration! Da findet ein ganzer Golfplatz ebenso auf einer Torte Platz wie ein Werkzeugkoffer. Wenn Mickey Mouse aus einem blauen Tortenwunder emporsteigt machen kleine Mehlspeis-PrinzessInnen ebenso große Augen wie professionelle Backfeen. Tanja zaubert Modellierungen und Torten ebenso wie Cupcakes, Blechkuchen, Smoothies und Cocktails, Tarteletts und Muffins. Egal was, überall steckt viel Liebe und Kreativität und die nötige Dosis Verrücktheit drin. Über sich selbst sagt die passionierte Bloggerin aus Österreich, dass sie für ihr Leben gerne Mehlspeisen isst und definitiv ein wenig verrückt ist. Ihre Philosophie lautet: „Weg von Fertigbackmischungen und abgepackten Kuchen – zurück zu Omas Rezepten, wenn auch oft ganz neu interpretiert!“ Wir haben Tanja interviewt und versucht, ihr ein paar besonders verrückte Backtipps zu entlocken.

Woher kommt deine Liebe zu ausgefallenen Süßspeisen?

Ich denke, das ist genetisch bedingt, denn schon meine Oma hat Kuchen und Desserts geliebt – egal was, Hauptsache süß! Und meine Mama ist bekannt für ihre Kuchen und Mehlspeisen – vermutlich ist davon schon vor meiner Geburt etwas hängen geblieben!

Was zeichnet deinen Blog „sweet `n nuts“ aus?

Hoffentlich, dass der Blog andere motiviert auch den Mixer aus der Lade zu holen und den Ofen aufzuheizen – ich weiß jedenfalls, dass schon so mancher Backmuffel nach Beiträgen von mir selbst zur Butter gegriffen hat sozusagen. Das ist auf alle Fälle der Grund, wieso ich überhaupt angefangen habe zu bloggen – es soll mehr gebacken werden, denn ohne künstliche Geschmacksverstärker schmeckt es immer noch am besten!

Wo hast du das Modellieren gelernt? Wo holst du dir Inspiration für deine Kunstwerke?

Ich habe einen Abend lang bei Cupcakes Wien einen Kurs besucht, um die Grundlagen zu lernen – der Rest ist Übung und einfach drauf loslegen. Viele Ideen kann man sich aus dem Internet holen – und es gibt auch jede Menge Bücher zum Thema Tortendekoration.

Was mir aber sicherlich auch sehr hilft ist die Tatsache, dass ich einen kreativen Beruf ausübe und viele Jahre Babysitterin war – Knetmasse bereitet einen wunderbar auf Fondant vor… Im Grunde ist der Unterschied minimal – jetzt wasche ich mir nur sehr viel öfter und gründlicher die Hände!

Was sind deine Lieblingsrezepte?

Mein Lieblingsrezept ist der „Apfelschlangel“ meiner Mama – ein gedeckter Apfelkuchen am Blech, bevorzugt mit Topfenteig und noch warm direkt vom Blech gegessen. Nach der Vorstellung meines Blogs bei euch, werde ich meiner Mama das Rezept entlocken und bei mir online stellen – ich verspreche es!

Was ist das verrückteste Rezept, das du je ausprobiert hast?

Verrückt ist relativ, aber ich liebe es, alteingesessene Blechkuchen in Cupcakes zu verwandeln. Egal, ob der klassische Ribiselkuchen mit Baiser oder Marillenkuchen mit Joghurt – alles, was auf einem Blech Platz hat, kann man theoretisch auch in Miniküchlein aus der Form verwandeln. Aktuelles Ziel: ich würde gern einen guten alten Zwetschkenfleck (aus Germteig) in Cupcakes verwandeln – das wär vielleicht wirklich verrückt!

Hast du vielleicht ein paar (gar nicht so geheime) Backtipps für unsere Leser?

Im Grunde gibt es nur einen Tipp: nie verzweifeln! Es wird selten etwas so heiß gegessen wie es gebacken wird und fast jeden „Fehler“ kann man irgendwie ausbügeln – und wenn nicht, dann muss man einfach so tun als wäre es von Anfang an Absicht gewesen!

Oder um abschließend meinen Lieblingsehemann zu zitieren: „Wir müssen unsere Feuerversicherung dringend auf Hobbybäckerniveau bringen – dein Backpapier brennt!“

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