Alles in Butter

Von der Sahne zum Brotaufstrich

Butter

Selbstgemachte Butter mit Butterstempel

Butterglas

Marlies Heinritzi verwendet am liebsten das Butterglas

Butter und Buttermilch

Nach 20 Minuten kräftigem Schlagen trennt sich die feste Butter von der Buttermilch

Früher wurde Butter noch in Handarbeit in einem hölzernen Butterfass oder Butterglas geschlagen. So macht es auch Marlies Heinritzi, Autorin des Buches Die pure Lust am Landleben am liebsten. Sie findet, dass eine „nach guter alter Tradition geschlagene Butter um vieles besser schmeckt als die gekaufte“ und verrät deshalb in ihrem Buch, wie das Buttern geht:

  • Für rund 500 g Butter muss 1 Liter Sahne (Rahm) geschlagen werden

  • Rührgefäß (Butterfass, Butterglas oder auch eine Schüssel, in der mit dem Handmixer gerührt wird) und Flüssigkeit werden vor dem Buttern auf gleiche Temperatur gebracht, d.h. die Sahne etwa eine halbe Stunde vor dem Schlagen aus dem Kühlschrank nehmen oder das Rührgefäß mit kaltem Wasser ausspülen.

  • Jetzt wird kräftig gekurbelt oder gemixt. Schon nach ein paar Minuten brechen die Fettmoleküle der Sahne auf und sie flockt aus. Nach etwa 20 Minuten Schlagen im Butterglas setzen sich die festen Butterklumpen und die flüssige Buttermilch voneinander ab.

  • Die Buttermilch abseihen und kalt stellen oder gleich trinken.

  • Die Butter aus dem Gefäß nehmen, ausdrücken und zu einer Kugel geformt in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen.

  • In ein Schälchen gepresst kann die Butter dann auch schon gekostet werden.

  • Dekorative Muster erhält man durch die Verwendung von Holzmodel, Butterroller oder Butterstempel.

  • Besonders schön und schmackhaft sind auch fein gezupfte essbare Blüten wie Gänseblümchen, Hornveilchen oder Ringelblumen, die unter die Butter gemischt werden. Wie das geht, verrät Marlies Heinritzi in ihrem Buch Die pure Lust am Landleben.

Das Buch „Die pure Lust am Landleben“ von Marlies Heinritzi (Text: Christiane Widmayr-Falconi) ist erschienen im mosaik-Verlag. Bilder: Christa Brand

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